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Warum Unternehmen "kultige" Coaches brauchen:

Weil "es ist ein ziemlich sicheres Zeichen von Wahnsinn, Dinge zu tun, wie man sie schon immer getan hat, in der Hoffnung, dass etwas Neues dabei herauskommt." Albert Einstein



Immer ein bisschen mehr vom Selben oder Neues wagen?


Die digitale Transformation erfordert von Arbeitgebern sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern neue Kompetenzen, Methoden und letztendlich auch ein neues Mindset. Doch wie sieht das "neue Mindset" aus und wie kann Wandel gelingen?



Methodentrends


Eine Marktanalyse der Angebote von Coaches und Organisationsentwickler hat ergeben, dass die meisten Entwicklungsbegleitenden über eine große Methodenkompetenz verfügen. Design Thinking, VUCA, systemische Unternehmensaufstellung, Züricher Ressourcenmodell, etc.pp., fast alle Coaches haben die Methodenklassiker im Repertoire. Doch viele dieser prozessorientierten Methoden sind austauschbar und die Ergebnisse liegen im definiert-vorgegeben und überschau-erwartbaren Rahmen.


Gleichzeitig ist festzustellen, dass der Markt wenig Innovationspotential zeigt. Methoden werden modifiziert, variiert und angepasst.


Für viele Coaches sind Methoden Tools, Werkzeuge eines Prozesses, denen sie konsequent folgen. Die Methode gibt ihnen Sicherheit im Auftrag. Sie wurde in der Regel mit dem Auftraggeber abgesprochen und definiert den gewünschten Outputrahmen. So werden Coaches innerhalb der Unternehmenstransformation leider auch zu auswechselbaren "Dienstleistungsrobotern".



Doch es ist der Coach, der den Unterschied macht!


Schauen wir kurz in die Pädagogik: Eine der größten Metastudien (Hattie-Studie) im Bereich Bildung und Schule hat ergeben, dass der Erfolg einer Schülerin oder eines Schülers maßgeblich von der Persönlichkeit der Lehrkraft beeinflusst wird. Klassengröße, Pädagogik und Didaktik spielen eine untergeordnete Rolle.


Coaches, die im Bereich Unternehmensentwicklung und -transformation tätig sind, sollten also mehr mitbringen als nur ein großes Methodenrepertoire und Erfahrung im Prozessverlauf.


Für eine gelingende kulturelle Transformation braucht es Prozessinspiratoren und Denkbegleiter, die sich mit "mehr" auseinandersetzen als methodenbasiertem Coaching- und Transformationsprozessen. Dabei spielt die Persönlichkeit des Coaches in der Organisationsentwicklung eine maßgebliche Rolle.



Klassisch versus kultig


Transformation bedeutet Loslassen von Alten, Altbekannten und vertrauten Denk- und Arbeitsweisen. Es bedeutet das Verabschieden von strukturieren Prozessen mit erwartbaren Verläufen und kalkulierten Geschehnissen. Transformation ist ein Wagnis und heißt nicht zu wissen, was passiert und wo man rauskommt. Für Unternehmen steht in der Regel viel auf dem Spiel. Deswegen brauchen sie Coaches, Berater und Begleiter an ihrer Seite, die in ihrem Denken komplexe Transformationen vorwegnehmen können und damit vertraut sind, sich auf wirklich "Neues" einzulassen. Diese Coaches gleichen Jazzmusikern, die ihr Instrument so beherrschen, dass sie jederzeit auf einen Impuls souverän reagieren können, weil sie eine Ahnung davon haben, wohin die Melodie sich entwickeln könnte, ohne es zu wissen. Diese Coaches sind Künstler auf ihrem Gebiet und in der Zukunftsgestaltung.



Lust auf Transformation


Längst Gesagtes wieder sagen,

Ach! ich hab es gründlich satt.

(...)

Schönheit-Sonnensegen, Freiheit-

Odem, goldfruchtschwere Kraft,

ist die heilige Kräftedreiheit,

die aus Nichts das Ewige schafft. Christian Morgenstern, In Phanta's Schloss




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